Tim Sackreuther (Platz 3) Mit Leidenschaft für Arheilgen, Schulen und das Mühlchen
Tim Sackreuther ist seit kurzem 35 Jahre alt und dennoch bereits mehrere Jahre als ein Gesicht der Oarhelljer SPD im Stadtteil bekannt. Hier ist er aufgewachsen, hier hat er bis heute seinen Lebensmittelpunkt. Beruflich ist er als Lehrer an einem großen Darmstädter Gymnasium tätig. Dort unterrichtet Sackreuther die Fächer Deutsch und Powi. Seine berufliche Expertise bringt er auch politisch ein: In der Stadtverordnetenversammlung ist er seit 2021 Vorsitzender im Schulausschuss. In der Schulpolitik will er sich weiterhin engagieren. „Ich setze mich dafür ein, dass die Stadt Darmstadt grade in Zeiten klammer Kassen nicht in der Bildung spart: Viele unserer Schulen müssen saniert werden, einige warten noch immer auf eine zeitgemäße digitale Ausstattung. Moderne Lernumgebungen, in denen Kinder und Jugendliche gut und gerne lernen, sind die Voraussetzung dafür, dass sie ihre Potenziale entfalten können“, so der Gymnasiallehrer.
Durch Sackreuthers Biografie zieht sich der Einsatz für die Menschen in seinem Umfeld: So war es in der Eleonorenschule, wo er sich als Schulsprecher engagierte; so war es an der Goethe-Universität, wo er mehrere Jahre lang die Fachschaft der Lehramtsstudierenden führte und Studierendeninteressen in verschiedenen Hochschulgremien vertrat.
Nun ist Tim Sackreuther seit knapp vier Jahren Vorsitzender der SPD in Arheilgen. Dabei ist er direkter Nachfolger des heutigen OBs Hanno Benz, den er zuvor als Stellvertreter im Ortsverein unterstützt hatte. Inzwischen arbeiten sie als Stadtverordneter und Oberbürgermeister zusammen: „Damit wir Darmstadt zusammen gestalten können, brauchen wir aber eine sozialdemokratische Mehrheit nach der Wahl am 15. März“, fasst Sackreuther zusammen.
Seit 2019 sitzt er für die SPD in der Darmstädter Stadtverordnetenversammlung. „Als ich damals als Nachrücker Stadtverordneter wurde, war ich der einzige Arheilger in der Fraktion. Deshalb habe ich es von Beginn an als meine Aufgabe gesehen, mich für meinen Stadtteil einzusetzen und Arheilgen eine Stimme im Stadtparlament zu geben – und so ist es bis heute geblieben“, erzählt Sackreuther. Passenderweise hielt er seine erste große Rede in der StaVo damals gegen das umstrittene Aldiprojekt im Ortskern. Heute will er sich mit OB Benz für einen Neustart in der Ortskernentwicklung einsetzen, an deren Anfang ein echter Beteiligungsprozess mit den Menschen im Stadtteil stehen müsse. Dass der zweite Aldi verhindert werden konnte, bezeichnet Sackreuther als einen der wichtigsten politischen Erfolge der jüngeren Vergangenheit. Auf einen anderen blickt er aber genauso gerne zurück: „Die Mehrheit für die Entschlammung des Arheilger Mühlchens, die ein echtes Bekenntnis der Stadtpolitik für den langfristigen Erhalt des Badesees war – darüber habe ich mich am meisten gefreut“, so Sackreuther rückblickend. Lange hatte er sich für die Maßnahme eingesetzt und auch mehrfach Anträge dafür eingereicht. Im Bereich von Bädern und Sport hat er als Mitglied im Sportausschuss einen weiteren Schwerpunkt.
Seine Freizeit verbringt er gerne beim Kochen, mit Hund in der Natur, auf dem Fußballplatz oder mit einem guten Buch.
Jutta Prochaska (Platz 12): Mit Herzblut fürs Ehrenamt, Umwelt und Familien
Die Spitzenfrau der SPD Arheilgen steht auf der Liste der Darmstädter SPD auf dem 12. Platz. Jutta Prochaska ist stellvertretende Vorsitzende im Ortsverein der Partei und konnte die Arbeit als Stadtverordnete bereits kennenlernen: Denn vor knapp einem Jahr rückte sie nach dem Rücktritt Anne Marquardts in die SPD-Fraktion nach. „In dieser Zeit habe ich nicht nur wertvolle Erfahrung und Einblicke sammeln können. Man kann wirklich etwas bewegen und das will ich sehr gerne weiter tun!“, erklärt Prochaska, deren politische Schwerpunkte Soziales und Umweltpolitik sind. Obwohl sie neu in die Fraktion kam, wurde sie direkt zur umweltpolitischen Sprecherin. Erfahrung bringt sie aus ihrem Engagement im BUND mit.
Ihr Herzensthema liegt privat, politisch und beruflich in der Förderung und Unterstützung von Kindern und Familien: Die studierte Kommunikationswissenschaftlerin leitet beruflich ein AWO-Familienzentrum. Daneben engagiert sie sich in Ehrenämtern; ist Vorsitzende im Förderverein der Kita Ruthsenbach und arbeitet mit im Vorstand des Vereins Initiative Familien e.V., der sich bundesweit dafür einsetzt, dass Kinder und deren Familie mehr gehört werden. Jutta Prochaska hat selbst eine zehnjährige Tochter und einen achtjährigen Sohn. Die Hoffnungen, Sorgen und Nöte junger Familien kennt sie aus eigener Erfahrung. „Die Vereinbarkeit von Beruf und Familienalltag ist für viele eine permanente Herausforderung. Die Politik muss Rahmenbedingungen bereitstellen und fördern, die den Familien helfen. Unsere Kinder brauchen hochwertige Bildungs- und Betreuungsangebote, die ihren individuellen Bedürfnissen gerecht werden. Dafür will ich mit der SPD in Darmstadt kämpfen“, so Prochaska.
Darmstadt ist ihre Heimatstadt, hier ist sie aufgewachsen, hat ihr Abitur am LGG absolviert und im schönen Arheilgen mit ihrer Familie ein Zuhause gefunden. Dem Stadtteil ist sie eng verbunden: Neben ihrem Engagement bei der SPD und für die KITA-Ruthsenbach ist sie auch im Mühlchen-Förderverein aktiv und unterstützt bei der SGA die Fußballabteilung als Trainerin im Kinderbereich. Wenn neben Familie, Job und Ehrenamt Zeit bleibt, verbringt sie ihre Freizeit gerne in ihrem Saisongarten bei Merlau oder schaltet bei einer Runde Sport ab oder rätselt sich mit Freunden durch Escape-Räume.
