Samantha Härter (Platz 20): Engagierte Sozialpädagogin setzt sich für Familien ein
Darmstadt familienfreundlich gestalten, die Bedürfnisse von Kindern und Eltern ernstnehmen und vor allem denen eine Stimme geben, die es im Alltag oft schwer haben – dafür kämpft Samantha Härter im Beruf und in der Kommunalpolitik. Die 41-jährige Sozialpädagogin ist vom Fach, seit mehr als zehn Jahren arbeitet sie bei einem großen Jugendhilfeträger und erlebt Sorgen und Nöte von Familien in ihrer täglichen Arbeit. Grade aus dieser Erfahrung heraus ist ihr der Einsatz für sozial Benachteiligte auch politisch so wichtig.
Bei den vergangenen Kommunalwahlen 2021 wurde sie für die SPD erstmals in die Stadtverordnetenversammlung gewählt. Dort war sie sozialpolitische Sprecherin der Fraktion und Mitglied im Sozialausschuss. In einer aktuellen Initiative engagiert sie sich für die Verbesserung der Schulwegesicherheit in Arheilgen. „Die Verkehrssituation rund um die Astrid-Lindgren-Schule ist in den Stoßzeiten eine Gefahr für die Schulkinder. Hier muss dringend eingegriffen werden, deshalb haben wir mit der SPD schon verschiedene verkehrsberuhigende Maßnahmen vorgeschlagen. Die Stadt schaut hier leider bislang nur zu“, erklärt Härter.
Die Situation kann sie selbst jeden morgen beobachten, da sie mit ihrem Lebenspartner und ihren drei Kindern unweit der ALS wohnt. In Arheilgen ist sie gut vernetzt. Im Einsatz für den Stadtteil und beim kommunalpolitischen Engagement hat sie dabei in ihrem Vater Horst-Adalbert ein großes Vorbild: Der Sozialdemokrat setzte sich über lange Jahre als Stadtverordneter und Arheilger SPD-Vorsitzender für das Wohle Arheilgens ein.
Patrick Horn (48): Aktiver Arheilger Juso will Infrastruktur weiterentwickeln
„Arheilgen soll als Stadtteil lebenswert für alle bleiben“, fordert Patrick Horn. „Deshalb müssen wir darauf achten, unsere Infrastruktur gezielt zu stärken. Das gilt z.B. für soziale Einrichtungen, Kitas & Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, die Verkehrsentwicklung, aber auch das Vereinsleben.“ Sorgen macht ihm dabei, dass Wohnraum gerade für junge Menschen und Familien oft nicht bezahlbar ist.
Horn ist der jüngste Kandidierende der Arheilger SPD. Der 29-jährige ist auch bei den Darmstädter Jusos, der Nachwuchsorganisation der Partei aktiv. Aber vor allem in Arheilgen übernimmt er bereits wichtige Aufgaben: Seit knapp einem Jahr ist er Schriftführer des Ortsvereins. Als Beamter bringt er dabei vor allem Akribie, Zuverlässigkeit und Sorgfalt mit. Diese Eigenschaften will er auch in die Stadtpolitik einbringen. Bei den diesjährigen Kommunalwahlen kandidiert er erstmals als Listenkandidat.
Da er beruflich zum Pendeln gezwungen ist, weiß er um die Bedeutung einer verlässlichen Verkehrsanbindung. Er meint: „Gerade die ÖPNV-Anbindung zwischen Darmstadt und Frankfurt sollte weiter ausgebaut werden. Der halbstündige S-Bahn-Takt wird dem Bedarf vor allem im Berufsverkehr nicht gerecht.“ Mit der SPD Arheilgen setzt er sich deshalb dafür ein, den S-Bahn-Takt langfristig auf einen Viertelstundentakt zu erhöhen, „auch wenn dafür natürlich harte Bretter zu bohren sind“, wie Horn weiß. Wichtig ist ihm aber vor allem: „Arheilgens Anbindung kann und muss in diesem wie in anderen Beispielen weitergedacht werden.“
