Digitalstrategie der Wissenschaftsstadt:

Digitalstrategie der Wissenschaftsstadt: Wichtiger Schritt – jetzt konsequent weiterdenken / Unverständnis über Kritik von Grünen und CDU

Die SPD Darmstadt begrüßt die Vorstellung der neuen Digitalstrategie der Wissenschaftsstadt Darmstadt durch Oberbürgermeister Hanno Benz und Dezernent Holger Klötzner ausdrücklich. „Es ist gut und richtig, dass die Stadt beim Thema Digitalisierung entschlossen, planvoll und pragmatisch vorangeht. Die nun vorgelegte Strategie für die Modernisierung der Stadtverwaltung ist das notwendige Fundament„, erklärt Bijan Kaffenberger, Vorsitzender der SPD Darmstadt.

Die in der Stadtverordnetenversammlung an der Strategie geäußerte Kritik von Grünen und CDU ist nicht nachvollziehbar und scheint mehr von persönlichen Befindlichkeiten als von digitalpolitischen Argumenten geleitet.

Die SPD freut sich ausdrücklich, dass viele wichtige und gute Punkte bereits in die vorgelegte Strategie eingeflossen sind – insbesondere der Fokus auf eine dezernatsübergreifende Steuerung sowie auf konkrete, messbare Ziele. „Digitalisierung gelingt nur, wenn sie nicht in Silos gedacht wird. Eine klare Gesamtverantwortung über Dezernatsgrenzen hinweg und transparente Zielgrößen sind entscheidend für Verbindlichkeit und Fortschritt„, so Kaffenberger.

Zugleich macht die SPD deutlich: Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Sie muss sich am konkreten Nutzen für die Menschen orientieren – für die Bevölkerung ebenso wie für die Mitarbeitenden in der Stadtverwaltung. „Eine moderne Digitalstrategie darf nicht bei Prozessen, Plattformen und technischen Architekturen stehenbleiben. Entscheidend ist, was bei den Menschen ankommt: Kürzere Wege, verständlichere Verfahren, schnellere Entscheidungen und spürbare Entlastung im Alltag„, so Kaffenberger weiter.

Im eigenen Digitalpapier (Darmstadt. Digital.) aus dem Herbst 2025 legt die SPD einen klaren Schwerpunkt auf eine bürgernahe, serviceorientierte und sozial gestaltete Digitalisierung. Ziel ist eine Stadtverwaltung der Zukunft, die digital leistungsfähig ist und zugleich persönlich erreichbar bleibt.

Dabei setzt die SPD insbesondere auf:

  • eine konsequente Modernisierung der Verwaltungsprozesse mit klarem Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger,
  • digitale Angebote, die barrierefrei, intuitiv und niedrigschwellig nutzbar sind,
  • eine Stärkung und Entlastung der städtischen Mitarbeitenden durch Weiterbildung, moderne Arbeitsplätze und klare Prozesse,
  • die Verzahnung von Digitalisierung mit sozialer Infrastruktur in den Stadtteilen.

Wir wollen das größte digitale Modernisierungsprojekt in der Stadtgeschichte umsetzen – mit klarer Ausrichtung auf Nutzen für Bevölkerung, Servicequalität und Effizienz„, betont Kaffenberger mit Verweis auf die programmatischen Aussagen der SPD zur Modernisierung der Verwaltung. „Digitale Verwaltung muss das Leben einfacher machen – für Familien, für Seniorinnen und Senioren, für Selbstständige, für Ehrenamtliche. Und sie muss die Mitarbeitenden in der Verwaltung entlasten statt zusätzlich zu belasten. Dafür stehen wir als SPD„, so Kaffenberger abschließend.

Die SPD Darmstadt kündigt an, die Umsetzung der Digitalstrategie konstruktiv zu begleiten und weiterhin eigene Akzente einzubringen. Mit Hanno Benz an der Spitze des Rathauses gehe es darum, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen – mit klarem Fokus auf Gerechtigkeit, Teilhabe und konkrete Verbesserungen im Alltag der Menschen.